Im Lektorat einfach nur an einzelnen Formulierungen arbeiten reicht dir nicht? Du möchtest richtig tief eintauchen, dein Roman-Manuskript einmal auf links krempeln. Aufbau, Plot, Spannungsbogen, Konflikte, Charakterzeichnung, Worldbuilding – einfach alles, was ein Buch auf inhaltlicher Ebene zu einem richtig guten Buch macht? Dann könnte mein Kombi-Paket in zwei Durchgängen, Inhalts-Lektorat und anschließendes Stillektorat, etwas für dich sein.

Mit diesem Paket lässt du dich auf eine besondere Reise ein, die anders ist, als du dir ein klassisches Lektorat wahrscheinlich vorgestellt hast. Inhalts-Lektorat, das hört sich groß an, nach viel Arbeit. Wo soll man da anfangen? Als Lektorin bin ich dir eine Wegbegleiterin für diesen entscheidenden Schritt. So fühlt sich das Inhalts-Lektorat weniger nach Bergbesteigung ohne Sicherung an und mehr nach Abenteuer mit Kompass und Orientierung. Ohne Überforderung, sondern mit Plan!
Was also macht das Kombi-Paket von Lektorat Papiervogel so besonders?
Quick Answer: Der erste Durchgang beinhaltet so viel mehr als nur Kommentare im Manuskript. Mindestens ein ausführliches Gutachten und eine übersichtliche To-do-Liste zum Abhaken liefern dir eine Step-by-Step-Landkarte, wie du dein Buch inhaltlich und/oder strukturell am besten überarbeitest, bevor es ins stilistische Lektorat gehen kann. Optional bekommst du außerdem zusätzliche Dokumente, die genau auf dein Manuskript zugeschnitten sind.
Das große Paket: Das bekommst du alles nach dem 1. Durchgang
Einfach nur dein Manuskript mit Kommentaren im Änderungsmodus? So kennen die meisten das Lektorat – doch das Voll-Lektorat in 2 Durchgängen bei Lektorat Papiervogel beinhaltet wesentlich mehr. Zusammen mit deinem Manuskript sende ich dir nach meiner ersten Runde im Lektorat einen ganzen Strauß an Dokumenten, dazu natürlich eine klare Anleitung, wie du mit diesen arbeitest.
Dein ausführliches Workbook: Das Lektorats-Gutachten
Das Gutachten zum Inhalts-Lektorat ist meistens zwischen 20 und 40 Seiten lang. Darin findest du alles, was mir im Inhalts-Lektorat aufgefallen ist, was wichtig für dein Buch ist und wo du in der Überarbeitung ansetzen darfst.
Das bedeutet, wir nehmen hier erst einmal eine Vogelperspektive ein, anstatt dich an einer beliebigen Stelle deines Manuskripts mit dem ersten Kommentar ins kalte Wasser zu werfen.
Ich empfehle immer, das Gutachten als Erstes von vorne bis hinten durchzulesen. Daraus ergeben sich die nächsten Schritte dann wie von selbst – und du hast einen genauen Plan, wie die Reise im Manuskript für dich weitergeht.
Das Lektorats-Gutachten ist übersichtlich gegliedert in einzelne Aspekte, auf die du bei der Überarbeitung den Fokus legen darfst: Das können die Charakterzeichnung sein, der Spannungsbogen, die innere Logik, die Konflikte oder auch die Erzählstruktur. Jedes Manuskript bringt seine ganz eigenen Stärken mit – und jedes auch wiederum verschiedene Baustellen, an denen der Diamant noch besonders rau und ungeschliffen ist.
Am Anfang des Lektorats-Gutachtens steht zudem immer Grundlegendes zu deinem Manuskript: Genre, Titel, Zielgruppe, Aufbau. Das meiste davon dient zur Information & Übersicht, liefert jedoch eine gute Basis für die weitere Arbeit am Text. Denn hierbei entsteht für die Autor:innen wertvolle Klarheit über Fragen, die nicht jedes Lektorat beantwortet. (Plus: So manches Mal gab es an dieser Stelle auch schon Brainstorming über Ideen für z. B. den Veröffentlichungs-Titel oder dein Buchmarketing.)
Das Master-Doc: Der Szenenplan
Die Grundlage für das Gutachten ist für mich beim Ausarbeiten des Inhalts-Lektorats der ausführliche Kapitel- und Szenenplan. Besonders wenn du nicht intensiv plottest, sondern eher entdeckend schreibst, ist dieser Moment für dich das erste Mal, dass du einen Überblick über die einzelnen Kapitel und/oder Szenen deines Manuskripts bekommst. Das allein kann dich schon so viele Schritte weiterbringen.
Zudem siehst du auf den ersten Blick, welche Stellen im Buch sich auf besondere Aufmerksamkeit in der Überarbeitung freuen – denn der Szenenplan beinhaltet immer auch deine To-dos je Szene.
Deine übersichtliche Arbeitsgrundlage: Die Checkliste zum Abhaken
Und weil To-dos gerne noch übersichtlicher sein dürfen, vervollständigt die Überarbeitungs-Checkliste das Inhalts-Lektorat. Deine großen und kleinen To-dos im Manuskript, übersichtlich gegliedert, praktisch zum (Ausdrucken, wenn du möchtest, und) Abhaken.
Ohne Schnickschnack, ohne Ablenkung, ohne große Worte.
Deine individuellen Bonus-Dokumente
Die drei genannten Dokumente sind die Arbeitsgrundlage für deine Überarbeitung nach dem Inhalts-Lektorat. Doch manches Manuskript verlangt nach mehr – und das soll es auch bekommen. Je nachdem, was dein Buch braucht, können optional noch weitere Dokumente in deinem Paket enthalten sein.
So hat eine Autorin einmal eine farbliche Visualisierung ihres Spannungsbogens bekommen – und es wurde auf einen einzigen Blick deutlich, wo die Erzählstruktur ihres Buches schon richtig gut gelungen war und wo sie noch nachschärfen durfte.
Darf natürlich nicht fehlen: Kommentare im Manuskript
So kennt man es, so stellt man sich ein Lektorat vor: Das Word-Dokument mit deinem Manuskript, wie du es mir geschickt hast. Darin: Kommentare der Lektorin am Rand. Das kann alles sein von Hinweisen auf kleine inhaltliche Schnitzer oder gar schlimme Plot-Holes bis hin zu Vorschlägen für kleinere oder größere Anpassungen.
An einigen Stellen findest du zusätzlich zu den fachlichen Kommentaren durch die Lektorinnen-Linse auch subjektive Reaktionen – freue dich auf: „OMG!”, „WTF?!”, „Nicht sein Ernst?!”, „Hab ichs dir doch gleich gesagt, Gisela!” oder auch: „Jaaa, wir habens so langsam verstanden …” Mit diesen nehme ich eine Leserinnen-Perspektive ein – umgangssprachlich, echt, ungeschliffen, wie es mir auch in gesprochener Sprache rausrutschen würde.
Das hilft dir zu verstehen, wie dein Roman wirkt oder wirken könnte. Und machen wir uns nichts vor: Diese Art Kommentare machen einfach Spaß – für mich als Lektorin wie auch für dich als Autor:in.
Was kommt danach? Der Weg vom Inhalts- zum Stillektorat
Mit diesem Strauß an Arbeitsdokumenten gehst du die inhaltliche Überarbeitung des Manuskripts an. Du stehst nicht vor einem abstrakten „Berg an Arbeit” – sondern hast einen übersichtlichen Plan, weißt genau, was zuerst dran ist und welche Schritte danach.
Wie viel Zeit du nach dem Inhaltslektorat zum Überarbeiten hast, das vereinbaren wir ganz am Anfang, wenn ich dein Angebot erstelle. Wir schneiden das Paket passend auf dich und dein Manuskript zu.
Wenn du alles eingearbeitet hast, schickst du mir die inhaltlich finale Version des Manuskripts zu und es geht in die zweite Runde: den Feinschliff von Ausdruck, Formulierungen, Wortwahl, das klassische Stil-Lektorat. Satz für Satz und Wort für Wort. Ohne Zusatzdokumente, nur du und dein Manuskript, ganz pur.
Das macht den Unterschied: Was Autor:innen mit dieser Art Inhalts-Lektorat erreichen
Diese Art zu arbeiten sorgt dafür, dass du nicht einfach linear im Manuskript einzelne kleinere Änderungen vornimmst, die du in Kommentaren vorfindest, die aber letztendlich im Manuskript gar nicht so viel bewegen – sondern dass du die inhaltliche und strukturelle Überarbeitung des Manuskripts mit Plan angehst!
So verzettelst du dich nicht und behältst auch bei größeren Anpassungen, die einen Domino-Effekt im Rest des Manuskripts nach sich ziehen, den Überblick.
Eine der Autor:innen, die ich mit dem Kombi-Paket begleitet habe, brachte zum Start unserer Zusammenarbeit bereits ein solides, mehrfach selbst überarbeitetes Rohmanuskript mit. Ihre große Stärke, quasi das Fundament des Buches, waren die zahlreichen sympathischen Charaktere, und auch der zentrale Konflikt war klar und deutlich sichtbar und wurde zufriedenstellend aufgelöst.
Doch in den Neben-Konflikten hatte sie sich ein wenig verzettelt. Und auch der zentrale Wendepunkt schwächelte – ich sah das Potenzial dieser großen Szene in der Mitte, nach der für die Charaktere nichts mehr so sein würde wie vorher, doch es schien, als traue sich das Buch nicht so richtig, auch wirklich durchzuziehen.
Nach dem Inhalts-Lektorat war der Midpoint wie ein Paukenschlag, eine starke Szene mit klaren Konsequenzen für die Charaktere und unwiderstehlichem Page-Turner-Effekt für die Lesenden. Die kleineren bis mittelgroßen Konflikte waren ausgewogen in die Handlung eingeflochten und dieser eine Konflikt, der kurz vor Schluss noch einmal alle um das ersehnte Happy End bangen lässt, war sauber vorbereitet, ohne an Wucht und Überraschung einzubüßen.
Kurz gesagt: Das Manuskript war nach erfolgreich eingearbeitetem Inhalts-Lektorat alles andere als „roh”. Vor mir lag ein wundervoll stimmiger Vertreter des Genres, bereit für den stilistischen Feinschliff. Dafür brauchte die Autorin nicht ihr ganzes Buch komplett umkrempeln – sie wusste durch das Inhalts-Lektorat lediglich, mit welchen gezielten Handgriffen sie die gewünschten Effekte erreichen konnte. Ihr Buch war ihr Buch geblieben – aber noch mehr zu sich selbst geworden!
Das ist genau das, was dein Roman braucht?
Dein Roh-Entwurf ist fertig, und du kommst in der eigenen Überarbeitung nicht mehr weiter – du spürst: Es ist Zeit, dir eine Wegbegleiterin mit an Bord zu holen. Du möchtest im Lektorat nicht einfach nur Formulierungen anpassen, sondern kannst dir vorstellen, in dieser Intensität zunächst in Inhalt und Struktur deines Buches einzutauchen?
Ich habe im Herbst 2026 noch genau einen Slot für diese Art Inhalts-Lektorat frei. Dieser Slot soll deiner sein? Bewirb dich mit einem Exposé (muss nicht glattpoliert wie für eine Verlagsbewerbung sein, es geht mir nur darum, den Inhalt deines Buches kennenzulernen – und ja, als Lektorin darf und soll ich ausdrücklich auch über das Ende gespoilert werden!) und einer Textprobe bei mir, und wir schauen gemeinsam, ob wir für ein Inhalts-Lektorat deines Buches zusammenpassen.
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